Heizkostenzuschuss 2020/2021

Antragsfrist: 11. Jänner bis 23. April 2021

Die Oö. Landesregierung hat für die Heizperiode 2020/2021 die Gewährung eines Heizkostenzuschusses an sozial bedürftige Personen beschlossen. Der Zuschuss beträgt wie im letzten Jahr € 152,00.

Soziale Bedürftigkeit liegt vor, wenn das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen aller tatsächlich im Haushalt/der Wohnung lebenden Personen, die Summe folgender Beträge nicht überschreitet:

  • Alleinstehende: € 950,00
  • Ehepaar/Lebensgemeinschaften: € 1.500,00
  • für jedes minderjährige Kind mit Familienbeihilfe: € 240,00
  • für die erste weitere erwachsene Person im Haushalt: € 520,00
  • für jede weitere erwachsene Person im Haushalt: € 350,00
  • Freibetrag Lehrlingsentschädigung: € 232,49

Es muss sich bei der Wohnung, für die der Heizkostenzuschuss beantragt wird, um den Hauptwohnsitz handeln. Für Zweitwohnsitze ist kein Heizkostenzuschuss möglich. Der Hauptwohnsitz muss während des Antragszeitraumes zumindest für die Dauer von zwei Monaten in Oberösterreich bestehen bzw. bestanden haben.

Bitte beachten Sie, dass die bedarfsorientierte Mindestsicherung die Kosten des Heizens bereits abdeckt, weswegen Personen die zum Zeitpunkt der Antragstellung Mindestsicherung beziehen, keinen Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss haben. Bei nicht ganzjährig durchgängigem Mindestsicherungsbezug im Jahr 2020 steht dem/der Antragsteller/in nur dann der Heizkostenzuschuss zu, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Heizkostenzuschuss aktuell kein Antrag auf Leistungen der bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. des Oö. Sozialhilfe-Ausführungsgesetzes (Oö. SOHAG) gestellt ist oder keinerlei Geldleistungen aus der bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. auf Grundlage des Oö. SOHAG bezogen werden. Für im Jahr 2020 bezogene bedarfsorientierte Mindestsicherung ist pro Bezugsmonat ein Zwölftel des zu gewährenden Heizkostenzuschusses abzuziehen. Dies gilt sowohl für den/die Antragsteller/in als auch für alle im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen.

Der Heizkostenzuschuss kann Asylwerber/innen, deren Aufenthalt in Oberösterreich im Rahmen der Grundversorgung sichergestellt wird bzw. die die Möglichkeit dieser Sicherstellung besitzen, nicht gewährt werden.

Ein Heizkostenzuschuss kann darüber hinaus nur jenen Personen gewährt werden die auch tatsächlich für Heizkosten aufzukommen haben. Demnach ist die Gewährung eines Heizkostenzuschusses an jene Personen ausgeschlossen, bei denen vertraglich sichergestellt ist, dass für ihre Heizkosten Dritte aufzukommen haben (z.B. im Rahmen eines Übergabevertrages). In diesem Sinne gilt dasselbe für Personen, die ihren Brennstoff aus eigenen Energiequellen abdecken.

Weiters wird darauf hingewiesen, dass der Antrag aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nur mit Unterschrift aller mit dem/mit der Antragsteller/in gemeinsam im Haushalt gemeldeten Personen mit eigenem Einkommen (unabhängig ob Neben- oder Hauptwohnsitz und unabhängig, ob diese voll- oder minderjährig sind) bearbeitet werden darf (Einwilligungserklärung liegt den Antragsformularen bei).

Anträge können zu den Öffnungszeiten bei der Marktgemeinde Timelkam gestellt werden, wobei für sämtliche Anträge die Einkommensverhältnisse des Jahres 2020 aller im Haushalt Lebenden berücksichtigt werden.
Das Antragsformular mit den gesamten Richtlinien finden Sie hier.

Nähere Informationen erteilen Ihnen auch gerne die Mitarbeiterinnen des Meldeamtes.